Ufersanierung am Schwarzen Schöps: Buhnen werten Gewässerabschnitt auf

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Ufersanierung am Schwarzen Schöps: Buhnen werten Gewässerabschnitt auf.
Die Hochwasser der vergangenen Jahre haben die Uferböschung an diesem Abschnitt des Schwarzen Schöps stark beschädigt.

(lpa) Ufersanierung am Schwarzen Schöps: Buhnen werten Gewässerabschnitt auf.

Arbeiten bis voraussichtlich Ende Oktober 2018

Am Schwarzen Schöps beginnen heute (Montag, 6. August 2018) in Döbschütz (Gemeinde Vierkirchen, Lkr. Görlitz) Arbeiten zur Sicherung des Gewässerufers. Dabei werden die abgebrochenen Böschungen am linken Ufer des Flusses nahe der Staatsstraße S122 instand gesetzt. Um diese nachhaltig zu sichern, werden alte Brückenpfeiler abgerissen und Buhnen eingebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2018 und kosten rund 125.000 Euro.

Stark beschädigte Uferböschung

Die Hochwasser der vergangenen Jahre haben die Uferböschung an diesem Abschnitt des Schwarzen Schöps stark beschädigt. Die Brückenwiderlager der ehemaligen Bahnstrecke engen das Abflussprofil ein und lenken das Wasser auf den steilen Prallhang. Daher werden die einengenden Pfeiler zurückgebaut. Der Prallhang wird im unteren Bereich mit einem Steinsatz und darüber mit einer Steinschüttung gesichert. Oberhalb der Steinschüttung werden Weidenhölzer gesteckt, die den Hang auf natürliche Weise stabilisieren. In einem anderen Uferbereich werden zu diesem Zweck Wurzelstubben eingebaut. Zum Abschluss der Arbeiten werden am Ufer zehn für das Gewässer typische Schwarzerlen gepflanzt.

Einbau von Buhnen als weiter Maßnahme

Außerdem werden im Gewässer Buhnen eingebaut, die die Strömung in die Flussmitte lenken. So wird das Prallufer weniger stark belastet. Die Buhnen sorgen im Flussbett zudem für vielfältige Strukturen und abwechslungsreiche Lebensräume. Diese kommen wiederum den Fischen und Kleinstlebewesen im Schöps zu Gute.

Vor Beginn der Arbeiten am Gewässer wird der Schwarze Schöps unterhalb des Bauabschnitts abgefischt. Die Fische werden im Fluss wieder an anderer Stelle ausgesetzt. Die Unterhaltungsarbeiten finden außerhalb der Fischschonzeit statt und sind mit den zuständigen Wasser-, Naturschutz-, und Fischereibehörden abgestimmt.

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
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Telefax: 03501 796-103

Quelle: Pressemitteilung der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen vom 6. August 2018.
Bildquelle: pixabay.com

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